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Vista: Simpel-Trick knackt Piraterie-Schutz… scheinbar (Update: News in English)

13.12.2006 | 14:14 Uhr |

In den vergangenen Tagen gab es Meldungen, dass Vista von Raubkopierern mittels komplizierter Verfahren geknackt worden war. Alles Schnee von gestern: Wie wir feststellen konnten, genügt ein einfacher Trick, um die derzeit illegal im Netz kursierenden Vista-Versionen freizuschalten. Der Trick ist sogar derart simpel, dass sich die Frage stellt, ob Microsoft da vielleicht etwas übersehen hat. Wir haben natürlich bei Microsoft nachgefragt und eine Erklärung erhalten.

For our english readers: Vista - Simple trick bypasses anti-piracy technology... at least it seems to

Erste Reaktion der Kollegen, als wir Ihnen erklärten, was Sie gleich lesen werden: „Wie konnte denen das passieren?“. Mit „denen“ ist Microsoft gemeint. Wieso die Kollegen so reagierten? Das lesen Sie jetzt.

Die Vorgeschichte

In Asien kursieren bereits illegale Kopien der finalen Version von Windows Vista zum Preis von um die 2 Euro. Das allein dürfte noch niemanden verwundern. Das eigentlich interessante kommt jetzt: Auf der Rückseite der Raubkopien von Windows Vista befindet sich kein Produktschlüssel, sondern eine denkbar simple Anleitung, wie die Aktivierungsroutine von Vista ausgetrickst werden kann.

Den Käufern der illegalen Version wird empfohlen, dass Datum im BIOS auf 2099 vorzustellen und erst dann das Betriebssystem zu installieren. Anschließend, also nach Abschluss der Installation, kann auf dem frischen Vista-Desktop dann das aktuelle Datum eingestellt werden. Die angebliche Folge: Die kommenden 92 Jahre kann Windows Vista ohne Aktivierung genutzt werden.

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