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Microsoft bekräftigt Starttermin von Windows 7

08.04.2008 | 14:22 Uhr |

Bill Gates hat mit seiner Äußerung zum Starttermin des Vista-Nachfolgers Windows 7 für reichlich Gesprächsstoff gesorgt. Microsoft hat Gates' Aussage zwar umgehend relativiert, doch die Gerüchteküche kochte weiter. Deshalb hat die Redmonder Softwareschmiede jetzt noch einmal klar gestellt, wie es sich mit dem Starttermin des Vista-Nachfolgers verhält.

Bei einem Auftritt in Miami sprach Microsoft-Mitbegründer Bill Gates kürzlich über die Einführung des Nachfolgers von Windows Vista:„Irgendwann im nächsten Jahr oder so werden wir eine neue Version haben“ . Das wäre dann 2009 gewesen. Ein Microsoft-Sprecher hat diese Aussage umgehend relativiert, indem er erklärte, dass Gates vom Starttermin einer Testversion gesprochen habe, nicht jedoch von der Markteinführung des fertigen Betriebssystems.

Jetzt hat sich Microsoft noch einmal deutlicher zu der viel diskutierten Aussage von Bill Gates geäußert. Ein Unternehmenssprecher erklärte: "Wir befinden uns im Moment in der Planungsphase für Windows 7. Die derzeitige Planung ist so veranschlagt, dass die Entwicklung drei Jahre ab dem Auslieferungsstart von Windows Vista an Endkunden betragen wird". Da Windows Vista im Januar 2007 in den Endkundenverkauf kam, wäre demnach mit Windows 7 nicht vor Januar 2010 im Handel zu rechnen. Das würde auch dem neuen 3-Jahres-Zyklus von Microsoft-Betriebssystemen entsprechen.

Der Microsoftsprecher betonte nochmals, dass sich Gates mit seiner Äußerung nur auf eine Testversion von Windows 7 bezogen habe. Dass derartige Testversionen deutlich vor der finalen Version erscheinen würden, sei völlig normal, legte der Microsoft-Mitarbeiter noch einmal nach. Weitere Informationen würde Microsoft zum jetzigen Zeitpunkt nicht veröffentlichen.

Zum Thema Windows XP gibt es dagegen nichts Neues zu berichten. Microsoft wird den Vorgänger von Vista bis Juni 2010 an PC-Hersteller verkaufen , damit diese es auf der neuen Gerätefamilie von Mini-PCs/-Notebooks vorinstallieren. Windows XP muss hier für Vista in die Bresche springen, das für die mit knapper und weniger leistungsfähiger Hardware ausgestatteten Mini-Notebooks zu ressourcenhungrig ist. Damit haben sich die schon länger kursierenden Gerüchte über einen verlängerten Verkauf von Windows XP bestätigt .

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