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Vista-Cracks: Microsoft plant Gegenschlag

11.12.2006 | 12:16 Uhr |

Microsoft hat Maßnahmen gegen eine Methode von Piraten angekündigt, die herausgefunden hatten, wie sich Windows Vista durch einen Trick illegal aktivieren lässt.

Piraten hatten in der vergangenen Woche einen Workaround entdeckt, mit denen Versionen von Windows Vista illegal aktiviert werden können ( wir berichteten ). Dabei kommt eine von den Piraten gestohlene Version des Key Management Service (KMS) von Microsoft zum Einsatz, den Unternehmen nutzen, damit die von ihnen genutzte Vista-Versionen aktiviert werden können, ohne mit Microsoft-Servern in Kontakt treten zu müssen.

Microsoft hat mittlerweile angekündigt, gegen diese Art der Piraterie vorgehen zu wollen. Derzeit werde das Ganze noch untersucht. Anschließend plane man gegen jeden illegalen KMS und gegen alle Keys vorzugehen, die zur illegalen Aktivierung von Windows Vista genutzt wurden.

Statt es Microsoft zu überlassen, können die Unternehmen auf Wunsch mittels KMS selbst die Kontrolle darüber übernehmen, auf welche Art und Weise und wie oft Windows Vista innerhalb des Unternehmens aktiviert und damit genutzt wird. Über KMS können die Unternehmen zusätzlich verfolgen, wie viele Lizenzen von Vista genutzt werden und gegebenenfalls neue hinzukaufen.

Über KMS wird Vista nicht für immer aktiviert, sondern immer nur für 180 Tage. Anschließend muss der Rechner erneut in Kontakt mit KMS treten und das Betriebssystem dadurch neu aktivieren. Ausgeschlossen von jeglicher Freischaltung durch KMS sind alle Home- und Ultimate-Versionen von Windows Vista. Für die Aktivierung über KMS sind spezielle Produktschlüssel notwendig, die Microsoft über WGA identifizieren und ausschalten kann.

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