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Anti-Datensammler-Tools bekommen Update

20.06.2008 | 12:13 Uhr |

Stoßen Ihnen Spionage- und Nachhausetelefonierer-Programme unter Windows sauer auf - zwei kostenlose Tools schalten Funktionen ab, die private Daten an Microsoft übermitteln.

Der Open-Source-Entwickler Jan T. Sott hat seinen beiden freien System-Optimierungs-Tools Xpy in der neuen Version 0.10.5 und Vispa in Ausgabe 0.2.5 einige neue Funktionen und Bugfixes verpasst. Xpy läuft unter Windows XP und deaktiviert Funktionen unter Windows, die Nutzerdaten sammeln und an Microsoft weiterreichen. Dazu gehören auch Bordmittel und bereits bei Windows ausgelieferte Tools wie der Windows Media Player oder der Chat-Client MSN Messenger. Aufgrund der neuen Features können Programme von Drittherstellern deaktiviert werden. So lässt sich beispielsweise der iPod-Service und der Update-Dienst von Google abschalten. Für alle diejenigen, die der englischen Sprache nicht oder nur eingeschränkt mächtig sind, hat der Entwickler den Übersetzung in die deutsche Sprache verbessert.

Das Äquivalent zu Xpy unter Windows Vista Vispa greift ebenfalls in die Registry der Datensammel- und Nachhausetelefonierer-Programme ein und deaktiviert auf Wunsch die Spionage-Software. Praktisch: Wenige Mausklicks nehmen hierbei dem Nutzer die Feineinstellung in der Registry ab. Das spart Zeit.

Hinweis: Laut Herstellerangaben eignet sich das Programm nicht für Einsteiger, da sich nicht jede mögliche Einstellung für jede Umgebung eignet und der Anwender wissen muss, welche Tweaks er vornehmen darf, ohne das System zu schädigen. Veränderungen in der Registry lassen sich jedoch wieder rückgängig machen. Hinweis: Manche Antiviren-Tools erkennen Vispa als Schadprogramm. Dabei handelt es sich jedoch um falschen Alarm. Der Changelog ähnelt dem der XP-Version.

Download: Xpy

Download: Vispa

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