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O2 stoppt Verkauf infizierter Smartphones

16.07.2009 | 14:55 Uhr |

Das Mobilfunkunternehmen O2 hat den Verkauf von Smartphones des Typs Toshiba TG01 vorübergehend eingestellt, da in vielen Exemplaren ein Virus entdeckt worden ist. Wie dieser auf die Geräte gelangen konnte, ist noch unklar.

Ab Werk mit Malware verseuchte USB-Sticks oder Festplatten hat es in den zurück liegenden Monaten bereits mehrfach gegeben. Jetzt hat O2 bestätigt die Auslieferung des Smartphones Toshiba TG02 gestoppt zu haben, weil sie mit einem Virus sind. Um welchen Virus es sich handelt und wie er an Bord gelangen konnte, muss noch geklärt werden. Nur solche Geräte, die im Juli verkauft worden sind, sollen betroffen sein.

Kunden, die ein infiziertes Smartphone erhalten haben, sollen in den nächsten Tagen ein virenfreies Austauschgerät bekommen. Berichte über von dem Virus verursachte Schäden gibt es bislang nicht. Möglicherweise handelt es sich auch um einen Fehlalarm. Toshiba untersucht den Fall zurzeit, um Licht in die Angelegenheit zu bringen.

Das Toshiba TG01 wird in Deutschland exklusiv von O2 angeboten. Es läuft mit Windows Mobile 6.1, verfügt über einen 1-GHz-Prozessor, ein großes Display mit 4,1 Zoll Diagonale und einer Auflösung von 480 x 800 Pixel, Gestensteuerung, WLAN und integriertes GPS. Außerdem enthalten ist der Nimbuzz Client, mit dem verschiedene Netzwerke wie Facebook, Myspace, StudiVZ, Twitter, Youtube, ICQ oder Windows Live gleichzeitig verwaltet werden können.

So bald die Hintergründe aufgeklärt sind und geprüft virenfreie Geräte zur Verfügung stehen, will O2 den Verkauf wieder aufnehmen. Geplanter Termin: kommende Woche.

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