Virtueller PC und Live-CD
Um das Windowssystem vor Malware zu schützen, eignet sich auch ein virtueller PC, den Sie unter Ihrem normalen Betriebssystem betreiben. Das Zauberwort heißt hierfür Vmware Player. Zugleich bewahren Sie Ihr Windowssystem und dessen Registry auf diese Weise auch vor Datenmüll.
Der VMware Player gestattet normalerweise nur die Verwendung vorbereiteter virtueller PCs. Die von VMware angebotene "Browser Appliance" ist eine solche virtuelle Maschine, die Ubuntu Linux 5.1: enthält. Als Web-Browser steht Firefox in den Versionen 1:.0.7 und 1:.5 zur Verfügung. Alle Änderungen an dem virtuellen PC können beim Beenden automatisch rückgängig gemacht werden. Auf der PC-WELT 1:/2006 haben wir Ihnen so ein virtuelles Betriebssystem auf die Heft-DVD gepackt und dessen Funktionsweise erklärt.
1:7658:Sicherer Surfen mit Vmware
Wollen Sie selber einen neuen virtuellen PC für den VM-Ware Player erstellen, brauchen Sie Zusatz-Tools, etwa den VMX-Wizard oder den VMX-Builder.
In eine ähnliche Richtung wie ein virtueller PC geht das Starten eines Betriebssystems von einer Live-CD/-DVD aus. Das berühmteste Beispiel hierfür ist Knoppix. Aber auch von anderen Linuxsystemen wie Ubuntu existieren Live-Versionen. In so einem Fall installieren Sie das alternative Betriebssystem nicht auf dem Rechner und Sie richten es auch nicht als virtuellen PC ein, sondern starten es komplett von CD oder DVD.
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