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VirtualBox 2.1.0 mit 64-Bit- und 3D-Support

18.12.2008 | 09:47 Uhr |

Mit Virtual Box können Sie zusätzliche Betriebssysteme auf Ihrem standardmäßigen Betriebssystem installieren, also beispielsweise Linux von Windows aus starten. Jetzt ist VirtualBox in der Version 2.1.0 erschienen. Es bietet Support für beschleunigte 3D-Operationen und nutzt zudem die Virtualisierungsfunktionen neuer Prozessoren.

So kann VirtualBox (das zu Sun gehört) Hardware-Virtualisierungsfunktionen wie VT-x und AMD-V auf Mac OS X-Hostrechnern und Funktionen der Intel-Nehalem-Architektur nutzen. Die neue Version 2.1.0 bietet zudem eine experimentelle Unterstützung von 64-Bit-Gastsystemen auf 32-Bit-Betriebssystemen. Ebenfalls als experimentell wird die Unterstützung von 3D-Funktionen über OpenGL bezeichnet. Weitere Verbesserungen betreffen laut Changelog beispielsweise die Einrichtung von Netzwerkschnittstellen unter Windows und Linux. Neben diesen Neuerungen kann VirtualBox 2.1.0 auch mit einer Fülle von Fehlerkorrekturen aufwarten.

Die Virtualisierungslösung Virtualbox ist eine interessante Alternative zum bekannten Vmware Player/Workstation und zu Microsoft Virtual PC. Mit einem zweiten Betriebssystem, das virtuell auf Ihrem PC läuft, können Sie beispielsweise sorgenfrei neue Software testen, ohne Ihr eigentliches Betriebssystem zu beschädigen. Und Sie können mit einem derartigen virtuellen Rechner relativ sicher vor Malware und anderen Gefahren im Internet surfen.

VirtualBox 2.1.0 steht für den privaten Gebrauch als kostenloser Download für Windows, Linux und MacOS X sowie Solaris bereit.

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