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Virenschutz mit gefährlicher Hintertür

25.06.2015 | 17:01 Uhr |

Anti-Viren-Programme von Eset sollten von Nutzern dringend aktualisiert werden, da sie eine Schwachstelle beinhalten.

Eigentlich sollen Virenscanner die Sicherheit eines Rechners verbessern. Das von Eset angebotene NOD32 sorgt hingegen für eine zusätzliche Gefahr: Angreifer können schädlichen Code auf dem Rechner ausführen und Systemrechte erlangen.

Entdeckt wurde die Schwachstelle von Googles Project Zero. Zu dieser Zeit war die Lücke vom Hersteller aber schon geschlossen worden. Sowohl Rechner mit Windows, Linux als auch OS X sind betroffen.

Als Ursache wurde die Sandbox ausgemacht, die NOD32 erstellt, um darin gepackte Dateien auf Viren zu überprüfen. Dieser Prozess lässt sich jedoch von Angreifern kapern. Eine Benutzerinteraktion sei nicht nötig. So könnte beispielsweise ein Wurm per Chat automatisch ein versuchtes Archiv auf dem Rechner ablegen.

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Nutzer von ESET NOD32 Antivirus für Windows, Smart Security für Windows, Endpoint Security für Windows und OS X, Cyber Security Pro für OS X, NOD32 für Linux und NOD32 Business Edition sollten daher dringend updaten.

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