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Virenscanner schützen auch USB-Speicher

19.06.2002 | 10:51 Uhr |

Seit etwa zwei Wochen kursiert im Internet das Gerücht, dass Virenscanner keine USB-Datenträger untersuchen würden. Insbesondere USB-Memorysticks seien hiervon betroffen. Aber auch andere Wechselmedien - etwa ZIP-Drives oder externe Festplatten - die direkt am USB-Port angeschlossen werden, würden beim Scannen nach Viren nicht berücksichtigt. PC-WELT ging diesem Gerücht nach und machte den Test mit 13 Anti-Viren-Programmen.

Seit etwa zwei Wochen kursiert im Internet das Gerücht, dass Virenscanner keineUSBDatenträger untersuchen würden. Insbesondere USB-Memorysticks seien hiervon betroffen. Aber auch andere Wechselmedien - etwa ZIP-Drives oder externe Festplatten - die direkt am USB-Port angeschlossen werden, würden beim Scannen nach Viren nicht berücksichtigt. PC-WELT ging diesem Gerücht nach und machte den Test mit 13 Anti-Viren-Programmen.

Die überprüften Virenscanner, bei denen wir sowohl den On-Demand-Scanner, als auch den Virenwächter untersuchten, widerlegten dieses Gerücht: Kein Scanner zeigte hier Schwächen, alle Virenschutz-Programme überprüften auch die USB-Laufwerke. Unabhängig davon, ob wir tagesaktuelle Updates einspielten oder die Scanner original von CD ohne Aktualisierung verwendeten, meldeten die Virenscanner alle Viren auf Laufwerken, die an einen USB-Port angeschlossen waren. Auf Wunsch entfernten die Scanner die Viren.

Somit entbehrt dieses Gerücht, über das auch verschiedene Nachrichten-Websites berichteten, jeder Grundlage. Sobald ein Viren-Wächter läuft, sind Sie automatisch geschützt. Ebenso können Sie auf die Scanergebnisse des On-Demand-Scanners vertrauen, wenn solche Laufwerke untersucht werden.

Folgende Programme wurden gestestet: AntiVir Personal Edition, AVG, Anti-Viren-Kit, eSafe Protect, F-Secure Anti-Virus, Ikarus Virus Utilities, McAfee VirusScan, Norman Virus Control, Norton Anti-Virus, Panda Anti-Virus, PC-cillin, Sophos und Quickheal.

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PC-WELT Viren & Bugs

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