Im Bereich Sicherheit hat die klassische Software sicherlich nicht ausgedient – schließlich kann nur ein Security-Paket den Rechner permanent überwachen und vor Gefahren aus dem Netz schützen. Webware-Anwendungen können aber eine sinnvolle Ergänzung sein, etwa wenn Ihr Virenscanner Alarm schlägt und Sie noch eine zweite Meinung brauchen. Immerhin können Sie hier davon ausgehen, dass der Betreiber des Dienstes die aktuellsten Virensignaturen zur Verfügung stellt.
Die meisten Online-Scanner arbeiten auf Active-X-Basis, Sie führen Sie also am besten mit Hilfe des Internet Explorers aus, da der Firefox ActiveX von Hause aus nicht unterstützt – hier hilft allenfalls ein Plug-in. Achten Sie darauf, dass Sie die für Ihre Firefox-Version passende Datei verwenden. Übrigens wurde das Plug-in bislang nur für die Versionen 1.x entwickelt, weswegen Sie weiterhin den Internet-Explorer einsetzen müssen, wenn Sie eine aktuelle Firefox-Version haben.
Ein leistungsfähiger Online-Virenscanner ist Bitdefender Online-Scanner. Das Utility überzeugt durch hohe Erkennungsrate und vergleichsweise gute Geschwindigkeit. Einziges Manko: Zu seltenen Viren gibt’s wenig bis keine weiterführende Informationen im Virenlexikon.
Sehr zuverlässig in der Erkennung ist der Kaspersky Online-Scanner, der die Schädlinge aber nicht entsorgt. Mustergültig an der Online-Anwendung, die nur 5 MB Daten herunterlädt, sind die Erläuterungen zu den einzelnen Viren und die teils stündlich erscheinenden Updates der Virensignaturen. Neben einem Scanner für das gesamte System steht auch eine Version zur Verfügung, die einzelne Dateien unter die Lupe nimmt.
Auf Java-Basis – also auch unter neueren Firefox-Versionen - arbeitet Trend Micro House Call. Mit der Anwendung lassen sich ganze Systeme oder nur einzelne Ordner auf Viren, Malware und andere Schädlinge überprüfen. Die Dokumentation der gefundenen Schädlinge fällt allerdings etwas knapp aus.
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