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Virenbefall: Ist der Browser schuld?

31.05.2005 | 13:42 Uhr |

Der Browser ist schuld, wenn Malware den PC verseucht. So denkt zumindest der Großteil der Befragten einer kürzlich durchgeführten Studie mit Internet-Nutzern in den USA.

Sie surfen nicht mit dem Internet Explorer? Sondern mit Firefox, Mozilla, Opera, Netscape oder einem anderen Browser? Weil Ihnen der IE nicht sicher genug ist? Dann liegen Sie voll im Trend, wie eine Studie von Opera Software bestätigt. Denn das wachsende Sicherheitsbedürfnis der Anwender soll immer mehr zum Browserwechsel veranlassen. Sagt zumindest die norwegische Softwareschmiede.

Mehr als die Hälfte der Internet-Nutzer in den USA halten demnach Sicherheitsaspekte für einen wesentlichen Aspekt bei der Browserwahl. 51 Prozent der befragten Amerikaner meinen, dass es vom Browser abhängt, ob man sich Viren oder Spyware einhandelt.

Andersherum bedeutet dies aber, dass 49 Prozent der im März 2005 befragten 2800 Erwachsenen den Browser nicht für einen Schlüsselfaktor bei der Internetsicherheit halten. 17 Prozent glauben, dass die Wahl des Browsers keine Auswirkungen auf die Sicherheit des Systems habe. Weitere 32 Prozent räumen ein, nicht zu wissen, ob die Browserwahl Einfluss auf die Sicherheit hat.

Immerhin 66 Prozent der Befragten gaben an, einen anderen Browser in Erwägung zu ziehen, falls das die Internetsicherheit erhöhen würde. Nur elf Prozent haben aber diesen Schritt bereits vollzogen und dem Internet Explorer den Rücken gekehrt. Damit sind die für diese Studie herangezogenen US-Bürger erheblich IE-treuer als die Leser der PC-WELT. Sowohl in unserer Umfrage als auch in unserer Besucherstatistik für www.pcwelt.de ist der Anteil der IE-Nutzer deutlich niedriger.

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