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Asustek äußert sich zur verseuchten Eee Box

14.10.2008 | 14:15 Uhr |

Asustek hat bekanntlich den Billig-PC Eee Box B202 mit einem Virus ausgeliefert. Jetzt hat das taiwanische Unternehmen offiziell eine Stellungnahme zu dem peinlichen Missgeschick abgegeben.

Asustek erklärte, dass der Virus von einem Flash-Laufwerk eingeschleppt wurde, dass man für Test- und Prüfzwecke an die Eee Box-Computer angeschlossen hatte. Asustek betonte außerdem, dass nur solche Eee Box B202 verseucht waren, die in Japan verkauft wurden. Allerdings gibt es Berichte, dass zumindest in Großbritannien ein ebenfalls mit dem Virus infizierter Billig-PC aufgetaucht sei. Zu diesem Fall aus Großbritannien äußerte sich Asustek in seiner Mitteilung jedoch nicht, es steht derzeit nicht einmal fest, ob es sich dabei um die gleiche Malware handelte wie bei den in Japan verkauften Eee-Boxen .

Asustek hat außerdem eine Namensänderung bei einem seiner EEE-Produkte bekannt gegeben. Das All-in-one-System "Eee Monitor" soll demnach als EEE Top in den Handel kommen. Damit besteht die EEE-Familie aus dem EEE PC (das bahnbrechende Netbook), der Eee Box (dem Desktop-PC), dem Eee Top (Komplett-System aus PC, TFT und Software; wahlweise mit 16 und 19 Zoll) und dem EEE-TV (42-Zoll-Fernseher). Außerdem plant Asustek für das erste Quartal 2009 einen Hauptplatinen-Zweig innerhalb der EEE-Familie.

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