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Viren suchen sich neue Opfer

11.03.2002 | 12:10 Uhr |

Im Weißen Haus klingelt das Telefon. Der US-Präsident nimmt ab und am anderen Ende der Leitung ist Ihr Handy - ohne dass Sie es wissen. So oder so ähnlich stellen sich Sicherheitsexperten künftige Gefahren von Viren und Würmern vor. Derzeit sind Rechner und Server noch die bevorzugten Opfer von Computerviren- und Würmern. Das soll sich aber bald ändern, denn Malware-Programmierer entdecken zunehmend Handys als "lohnenswerte" Ziele.

Im Weißen Haus klingelt das Telefon. Der US-Präsident nimmt ab und am anderen Ende der Leitung ist Ihr Handy - ohne dass Sie es wissen. So oder so ähnlich stellen sich Sicherheitsexperten künftige Gefahren von Viren und Würmern vor. Derzeit sind Rechner und Server noch die bevorzugten Opfer von Computerviren- und Würmern. Das soll sich aber bald ändern, denn Malware-Programmierer entdecken zunehmend Handys als "lohnenswerte" Ziele, wie CNN berichtet.

Sicherheitsexperten warnen davor, dass ein "Telefon"-Virus oder ein trojanisches Pferd auf dem Handy für ungeahnte Schäden sorgen könnte. Die Malware könnte Ihr Mobiltelefon jede gewünschte Nummer anwählen lassen. So könnten Hacker reihenweise Fehlalarme bei Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten auslösen und sogar den US-Präsidenten um den Schlaf bringen, vorausgesetzt sie wissen dessen geheime Durchwahl.

Außerdem könnte der Mobilfunk-Trojaner das gesamte Adressbuch Ihres Handys an Marketing-Firmen weiterleiten. Der unerwünschten Telefon-Werbung wäre damit Tür und Tor geöffnet.

Zu den eher simplen Möglichkeiten einer solchen Malware gehört noch das Löschen aller Einträge oder das Unbrauchbarmachen Ihres Telefons.

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