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Sicherheitsleck in Adobe PDF-Programmen

27.10.2007 | 14:07 Uhr |

Eine Schwachstelle in Adobes PDF Programmen Acrobat und Acrobat Reader ermöglicht es Hackern, den betreffenden PC komplett zu übernehmen. E-Mail Anhänge stellen ein besonderes Sicherheitsrisiko dar.

Die Sicherheitsexperten von Norman Data Defense Systems warnen aktuell vor einer Schwachstelle in den beiden Programmen Adobe Acrobat und Adobe Reader . Der Trojaner mit dem Namen PDF / Pidief.A erlaube es Angreifern, Zugriff auf den jeweiligen PC zu erlangen. Um die Gefahr abzuwenden rät der norwegische Hersteller von Antivirenprogrammen zu einem Update der beiden Adobe-Programme. Der Trojaner eröffnet Hackern durch das Ausnutzen einer Sicherheitslücke in Adobe Reader und Adobe Acrobat eine Möglichkeit, die in Windows integrierte Firewall außer Gefecht zu setzen. So kann im schlimmsten Fall der betroffene Computer übernommen werden. Da gerade PDF-Dokumente sehr häufig per Mail verschickt werden, kann das Bedrohungslevel dieses Trojaners durchaus als gefährlich eingestuft werden.

Hersteller Adobe hat auf die Gefahr reagiert und ein Update veröffentlicht, dass die von Hackern genutzte Sicherheitslücke schließen soll. Eine Aktualisierung des Adobe Readers und Adobe Acrobats auf die aktuellste Version 8.1.1 wird dringend empfohlen. Norman warnt weiterhin vor dem Öffnen als gefährlich eingestufter Mailanhänge, die der Trojaner PDF / Pidief.A zu seiner Verbreitung nutzt. Besonders bei den Betreffzeilen INVOICE alacrity, INVOICE depredate und STATEMET indigene sei Vorsicht geboten. Ebenso sollten Anhänge mit den Dateien BILL.pdf, INVOICE.pdf, YOUR_BILL.pdf und STATEMET.pdf keinesfalls geöffnet werden.

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