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Viren-Gefahr steigt

24.10.2000 | 12:22 Uhr |

Einer Studie des Anti-Viren-Consulting-Unternehmens ICSA zufolge hat die Infektionsgefahr durch Viren bei Computersystemen stark zugenommen. Die seit sechs Jahren durchgeführte Untersuchung hat in diesem Jahr ergeben, dass sich die Anzahl von Virenvorfällen sogar um mehr als 20 Prozent erhöht hat.

Einer Studie des Anti-Viren-Consulting-Unternehmens ICSA zufolge hat die Infektionsgefahr durch Viren bei Computersystemen stark zugenommen. Die seit sechs Jahren in US-Unternehmen durchgeführte Untersuchung hat in diesem Jahr ergeben, dass sich die Anzahl von Virenvorfällen um mehr als 20 Prozent erhöht hat.

"In den letzten fünf Jahren hat sich die Anzahl infizierter Computer bei Firmen jedes Jahr verdoppelt", erklärte Larry Bridwell, Content Security Program Manager bei ICSA und Co-Autor der Studie. "Das ist für uns natürlich ein Alarmsignal."

Informationen des US-Infodienstes Newsbytes zufolge hatte die ICSA rund 300 amerikanische Unternehmen mit insgesamt mehr als 850.000 PCs befragt. 40 Prozent der US-Companys haben dieses Jahr aufgrund von Viren Datenverluste hinnehmen müssen - ein Anstieg gegenüber 1999 um 23 Prozent.

Gleichzeitig mussten die untersuchten Unternehmen höhere virenbedingte Produktivitätsverluste hinnehmen: Virus-Ausfälle schlugen der Studie zufolge durchschnittlich mit Summen von 100.000 bis zu einer Million US-Dollar jährlich zu Buche.

Zwei Drittel aller befragten Unternehmen berichteten zudem von fehlerhaften Dateien aufgrund von Virusinfektionen. Im Jahr 1999 hatten nur 50 Prozent der Firmen über dieses Problem geklagt. (PC-WELT, 24.10.2000, jas)

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