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Vier neue Pocket-PCs von HP

27.07.2004 | 13:56 Uhr |

Gleich vier neue Pocket-PCs präsentierte HP in den USA. Der WLAN-fähige "iPaq h6315" verfügt über ein integriertes Handy.

HP erweitert sein PDA-Portfolio um vier neue Geräte. Das Unternehmen stellte unter anderem den WLAN-fähigen "iPaq h6315", in dem ein Handy verbaut wurde. Dieses PDA-Telefon fertigt HP vorerst exklusiv für T-Mobile USA. Die Mobilfunker werden das Gerät wohl ab Ende August vermarkten, berichtet unsere Schwesterpublikation Tecchannel .

Preislich soll das Kombigerät, das neben dem integrierten GSM/GPRS-Funkteil noch über einen WLAN-Adapter verfügt, bei rund 600 US-Dollar liegen. Herzstück des h6315 ist ein "OMAP1510"-Prozessor von Texas Instruments. In Sachen Speicher verfügt das Gerät über 64 Megabyte SDRAM sowie 64 Megabyte Flash-Memory und besitzt ein 3,5-Zoll-Display. Für Speicherkarten und andere Peripheriegeräte besitzt der Pocket-PC einen SDIO-Slot. Augenfälligstes Merkmal des h6315 ist eine Stummelantenne für den Mobilfunkempfang.

Vergleicht man HPs Pocket-PC-Telefon mit dem "MDA III", den T-Mobile hier zu Lande ab September offeriert, so ist HP kein großer Wurf gelungen. Der vom asiatischen Hersteller HTC gefertigte MDA III verfügt über eine ins Gehäuse integrierte Antenne und wartet mit einer Schiebetastatur zum Schreiben von E-Mails auf.

Interessanter erscheint da der neue "hx4700" (siehe Bild), der zu den leistungsfähigsten Pocket-PCs in HPs Portfolio zählt. Er besitzt einen mit 624 Megahertz getakteten Prozessor und ein vier Zoll großes VGA-Display. In den USA peilt HP einen Verkaufspreis von 649 US-Dollar an.

Analysten wie Todd Kort von Gartner prognostizieren diesen beiden als Business-Modelle positionierten Geräten gute Marktchancen. Die ebenfalls neu vorgestellten Geräte "rz1700" (279 US-Dollar) und "rx3700" (499 US-Dollar) für den Consumer-Bereich bewerten die Marktbeobachter als einen Rückschritt. Eine Bewertung, die sich mit der Einschätzung vieler User in verschiedenen Internet-Foren deckt. Dort kritisieren die Anwender beispielsweise, dass der als Nachfolger der "h1900"-Serie konzipierte rz1700 im Gegensatz zu seinem Vorgänger weniger Arbeitsspeicher besitzt und sich der Akku nicht mehr wechseln lässt. Im mittleren Leistungsspektrum ist der rx3700 angesiedelt.

Offen ist noch, ob und wann alle neu vorgestellten Modelle auf dem deutschen Markt erhältlich sein werden.

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