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Viele OCZ-SSDs verlieren Garantie-Ansprüche

03.02.2014 | 10:27 Uhr |

Der SSD-Hersteller OCZ musste letztes Jahr Insolvenz anmelden. Zwar wurde OCZ zu großen Teilen übernommen - Garantieansrprüche für viele ältere SSDs schloss der neue Besitzer aber kategorisch aus.

Ende 2013 hatte der SSD-Hersteller OCZ Insolvenz angemeldet; kurz darauf wurde bekannt, dass Toshiba die angeschlagene Firma für 35 Millionen Dollar übernimmt. In einer Mitteilung schränkt die übernommene und zu OCZ Storage Solutions umgebaute Firma die Garantieleistungen älterer OCZ-SSDs ein. OCZ Storage Solutions gehöre nämlich zur Toshiba-Gruppe und sei nicht identisch mit der insolventen OCZ Technology. Das insolvente Unternehmen wurde nicht komplett von Toshiba übernommen. Ausdrücklich ausgeschlossen habe man bestehende Garantie-Ansprüche.

Nur auf die folgenden Produkte haben OCZ-Kunden noch Garantie-Ansprüche:

  • SATA-basierte Vector-Platten

  • Vertex-SSDs

  • RevoDrive

  • RevoDrive 3/3X2 PCIe

  • alle Produkte von OCZ Storage Solutions, die nach dem 22. Januar 2014 auf den Markt kamen

  • für die Agility-SSD-Serie gibt es Garantie-Ansprüche bis zum 22. Januar 2015

Keine Garantie mehr gibt es für diese SSDs:

  • Core

  • Aprex

  • Solid

  • Solid 2

  • Colossus

  • IBIS

  • Enyo

  • Nocti

  • Synapse

  • Octane S2

  • Octane S3

  • Onyx

  • Petrol

  • RevoDrive Hbyrid

Außerdem gibt es keine Garantieansprüche mehr auf alle Nicht-SSDs von OCZ, etwa DRAM, USB-Laufwerke und Peripherie von OCZ. Die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren durch den Händler ist davon nicht betroffen. Wer sich allerdings heute noch ältere OCZ-Produkte kauft, hat im Garantiefall eventuell mit Problemen zu rechnen.

Sind Sie betroffen und wollten Sie bereits eine der oben unter "Keine Garantie mehr" gelisteten Platten zwecks Garantie einreichen? Hatten Sie ohne Probleme Erfolg beim Händler? Berichten Sie uns Ihre Erfahrungen!

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