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Viele Domainnamen ungenutzt

30.10.2000 | 16:26 Uhr |

Eine wissenschaftliche Untersuchung von Domainnamen in Form einer Stichprobe für die 1. Januarwoche 2000 ergab: 55 Prozent aller in diesem Zeitram registrierten de-Domains sind nicht angeschlossen, zeigen auf den Provider oder sind immer noch "under construction".

Eine wissenschaftliche Untersuchung von Domainnamen in Form einer Stichprobe für die 1. Januarwoche 2000 ergab: 55 Prozent aller in diesem Zeitram registrierten de-Domains sind nicht angeschlossen, zeigen auf den Provider oder sind immer noch "under construction".

Der Anteil privater Homepages beträgt 13 Prozent, Firmen und Selbständige belegen etwa 20 Prozent, als Co-Domain werden 11 Prozent aller Anmeldungen genutzt. Etwa ein Prozent der im Januar angemeldeten Domains sind inzwischen zu verkaufen oder zu vermieten.

Tim Schumacher, der diese Studie im Rahmen seiner Diplomarbeit an der Uni Köln durchgeführt hat, schätzt, dass von den 30 Millionen registrierter Domains zwei Millionen wieder zum Verkauf stehen, hauptsächlich bei den com-Domains, die wesentlich öfter gehandelt werden. Schon bei geringen Geboten würden weitere fünf bis zehn Millionen Domain-Inhaber weltweit ihre Domains verkaufen.

"Es ist ökonomisch absolut sinnvoll, diese praktisch verlorenen Domainnamen wieder in den Markt zu bringen, auch wenn der Weiterverkauf von Domainnamen momentan noch mit rechtlicher Unsicherheit behaftet ist. Man muss aber eine klare Grenze ziehen zwischen illegalem Domain-Grabbing, also dem bewussten Reservieren von Marken- und Firmennamen zum Weiterverkauf, und dem legalen und ökonomisch sinnvollen Handel mit beschreibenden Domainnamen wie beispielsweise shopping.de oder domainname.de." (PC-WELT, 30.10.2000, hem)

EU-Domains noch im nächsten Jahr (PC-WELT Online, 26.10.2000)

Domain für Madonna (PC-WELT Online, 17.01.2000)

Auf der Suche nach freien Domains? (PC-WELT Online, 14.08.2000)

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