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Viele DSL-Endgeräte heißen Fritz!

14.06.2006 | 11:04 Uhr |

Marktforschung: AVM soll mit einem Marktanteil von 38 Prozent die Sparte der DSL-Endgeräte anführen.

Wie AVM verkündet, ist das Unternehmen neuer Marktführer bei DSL-Endgeräten. Der Berliner Kommunikationsspezialist erzielt mit seiner Fritz!Box in Deutschland einen Marktanteil von 38 Prozent – im Vorjahr waren es noch 27 Prozent. Nach den neuesten Zahlen des Marktforschungsinstitutes IDC liegt AVM damit deutlich vor der Siemens AG, die mit 20 Prozent (Vorjahr 33 %) Platz zwei belegt. Mit 11 Prozent (Vorjahr 12 %) Marktanteil folgt das taiwanesische Unternehmen Zyxel. Insgesamt wurden 2005 laut IDC rund 5,6 Millionen (Vorjahr 3,7 Millionen) DSL-Endgeräte in Deutschland verkauft. Beispielsweise haben die Berliner mit ihrer Fritz!Box-Produktlinie nach eigenen Angaben als Erste DSL-Modem, WLAN-Router und Internettelefonanlage kombiniert. Der AVM-Umsatz erhöhte sich im vergangenen Jahr von 150 Millionen auf 200 Millionen Euro.

Für das laufende Jahr sind weitere DSL-Neuheiten vorgesehen. Als DSL-Modem und DSL-Router wird die Fritz!Box direkt an den DSL-Anschluss angeschlossen. Mehrere Computer erhalten so per Kabel oder WLAN-Verbindung Zugang zum Internet. Bei der Fritz!Box Fon lassen sich zusätzlich bereits vorhandene Telefone anschließen, sodass mit ihnen wahlweise per VoIP über das Internet oder das Festnetz telefonieren werden kann. Dabei muss der Computer nicht eingeschaltet sein. Für ihre umfangreichen Einsatzmöglichkeiten und ihr benutzerfreundliches Bedienkonzept wurde die Fritz!Box vielfach ausgezeichnet.

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