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Nintendo muss Gewinnrückgang wegstecken

08.05.2010 | 13:47 Uhr |

Der Videospielkonzern Nintendo muss einen Umsatz- und Gewinnrückgang hinnehmen. Zum ersten Mal seit sechs Jahren ist das japanische Unternehmen mit sinkenden Zahlen konfrontiert.

Im mit Ende März ausgelaufenen Geschäftsjahr 2009 kam Nintendo auf einen Nettogewinn von rund 2,4 Mrd. Dollar - ein Minus von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz schrumpfte um 22 Prozent auf rund 15,4 Mrd. Dollar. Das schwache Ergebnis ist vor allem auf abflauende Wii-Verkaufszahlen zurückzuführen. Laut Analysten ist der Wettbewerb mit den Konkurrenzkonsolen von Sony und Microsoft gestiegen und hat zusätzlich Druck auf Nintendo ausgeübt. Für das neue Geschäftsjahr geht Nintendo von rund 18 Mio. Wii-Verkäufen aus - im abgelaufenen Jahr wurden 20,53 Mio. Einheiten abgesetzt. Besondere Erwartungen hat der Konzern an das Geschäft mit der Handheld-Konsole DS. Sowohl bei den Hardware- als auch bei den Spieleverkäufen erwartet Nintendo eigenen Angaben zufolge ein starkes Jahr.

Anfang des Jahres hat Nintendo eine 3D-Version des DS angekündigt. Zuletzt kamen Gerüchte in Umlauf, dass das neue Handheld schon im Oktober auf den Markt kommen soll. Doch auch die Konkurrenz hat 3D-Pläne in der Schublade, Sony etwa will mit einigen 3D-Spielen im Verlauf des Jahres auf den Markt kommen.

Neben dem neuen DS soll der Ausbau der Online-Aktivitäten zu den wichtigsten Neuerungen in diesem Jahr zählen, heißt es von Nintendo. Außerdem sind neue Pokemon-Spiele für den DS sowie Super Mario Galaxy 2 für die Wii als Highlights geplant.

(pte)

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