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Video-Dienst Vevo startet 2013 in Deutschland

03.09.2013 | 05:29 Uhr |

Der Streit zwischen der Gema und YouTube könnte der Video-Plattform Vevo viele neue Nutzer einbringen.

Wer sich Musikvideos im Internet anschauen möchte, wird beim größten Anbieter YouTube nur noch selten fündig. Durch einen Streit mit der Gema sind viele Clips nicht mehr verfügbar und werden hierzulande mit einer entsprechenden Meldung aus dem Index entfernt. Diese Lücke möchte der US-Dienst Vevo bis zum Jahresende ausnutzen. Hinter Vevo stecken mit Sony und Universal Music die größten Musikanbieter der Welt. Entsprechend werden auf dem kostenlosen und durch Werbung finanzierten Dienst bereits über 75.000 Videoclips angeboten.

Der Zugriff auf Vevo soll zudem nicht nur auf den Browser beschränkt sein. Deutsche Anwender können den Dienst auch über ihr Smartphone oder Tablet, das Apple TV oder die Spielekonsole Xbox nutzen.

Im Gegensatz zu YouTube, dessen Betreiber Google noch immer mit der Gema über eine entsprechende Vergütung streitet, hat sich Vevo bereits mit den deutschen Rechteverwertern geeinigt. Details zu den finanziellen Hintergründen liegen nicht vor.

GEMA: In Deutschland sind die meisten Youtube-Videos gesperrt

Vevo ist bereits in zwölf Ländern verfügbar. Dort kooperiert der Anbieter mit YouTube. Diese Zusammenarbeit soll jedoch in Zukunft zurückgefahren werden, um die Werbeeinnahmen nicht mit dem Konkurrenten teilen zu müssen.

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