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Via liefert Billig-Prozessor aus

Via bringt seinen ersten PC-Prozessor auf den Markt. "Joshua" ist für den Einsatz in Billig-PCs bestimmt und damit ein direkter Konkurrent zu Intels Celeron.

Intels Klage gegen Via bringt den taiwanesischen Chipsatzhersteller nicht aus der Ruhe. Diese Woche will Via seinen ersten Mikroprozessor auf den Markt bringen: Die Sockel-370-kompatible CPU "Joshua", die auf dem von Cyrix übernommenen Prozessordesign basiert, ist für den Einsatz in Billig-PCs bestimmt und damit ein direkter Konkurrent zu Intels Celeron. Firmenvertretern zufolge werden die verschiedenen Versionen des Chips die gleiche Leistung bieten wie der Celeron mit 433, 466 und 500 MHz, obwohl sie niedriger getaktet sind.

Auch mit rechtlichen Schritten will sich Via gegen Intel zur Wehr setzen. "Die Vorwürfe Intels sind absolut grundlos", so Richard Brown, Marketing-Direktor bei Via. Intel hatte Via in den USA, Singapur, und schließlich auch England mit dem Vorwurf verklagt, das taiwanesische Unternehmen habe die Patentrechte des Chip-Giganten verletzt. Außerdem will Intel vor Gericht erwirken, dass Via seine Intel-kompatiblen Chipsätze nicht mehr in die USA exportieren darf.

Die Klagen beziehen sich auf ein umstrittenes Lizenzabkommen aus dem Jahr 1998, in dem Via das Recht erhielt, Intel-kompatible Chipsätze herzustellen (PC-WELT Online, 21.2.00, sp).

Vias Billig-CPU ab Januar (PC-WELT, 18.11.99)

Joshua: Die nächste Billig-Prozessor-Generation (PC-WELT, 9.11.99)

ntel: Klage gegen Via erweitert (PC-WELT 2.11.99)

http://www.viatech.com/products/cyrjoshprev.htm

http://www.viatech.com/news/00viasues.htm

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