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Via bestätigt Gespräche wegen "Kyro"

15.03.2002 | 15:32 Uhr |

Der taiwanische Elektronikkonzern Via bestätigt Gespräche mit ST Microelectronics wegen der Zusammenarbeit mit dessen Grafiksparte. Via ist besonders an der Entwicklung des "Kyro 3" interessiert, um dadurch an das nötige Know-how auf dem Grafikchip-Sektor für den Konkurrenz-Kampf mit Intel zu kommen.

Der taiwanische Elektronikkonzern Via bestätigt Gespräche mit ST Microelectronics wegen der Zusammenarbeit mit dessen Grafiksparte. Via ist besonders an der Entwicklung des "Kyro 3" interessiert, um dadurch an das nötige Know-how auf dem Grafikchip-Sektor für den Konkurrenz-Kampf mit Intel zu kommen, wie die taiwanische Nachrichtenseite Digitimes berichtet.

Nachdem die Vorgespräche abgeschlossen sind, plant Via eine Zusammenarbeit bei der Produktion von Grafikchips und verwandter Technologien. Allerdings beabsichtigt der Chipsatz-Hersteller anscheinend nicht mehr den Erwerb der Grafikabteilung, sondern strebt lediglich eine enge Zusammenarbeit mit ST an.

Die Verhandlungen sind allerdings noch nicht abgeschlossen. Das Hauptziel der Zusammenarbeit scheint Digitimes zufolge die Entwicklung des neuen Kyro 3 zu sein, dagegen nicht so sehr die aktuellen Produktlinien. Verschiedene Grafikkarten- und Hauptplatinen-Produzenten stimmen darin überein, dass Via mit dem Erwerb der neuen Technologie seine Kompetenz auf dem Bereich für Grafikchips deutlich erhöhen und damit dem Konkurrenten Intel bei der Entwicklung von Chipsätzen mit integrierten Grafikchips Kontra geben kann.

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