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ViPNet – Private Netzwerke unter Linux

23.06.2007 | 15:28 Uhr |

Mit ViPNet lassen sich virtuelle private Netzwerke unter Linux aufbauen. Der Entwickler Infotecs bietet damit eine gute und sichere Alternative zu IPSec oder SSL. Die Software kann 45 Tage lang kostenfrei ausprobiert werden.

Mit ViPNet stellt die Potsdamer Firma I nfotecs eine neue Version der Software-basierten VPN-Lösung vor. Damit lassen sich virtuelle private Netzwerke realisieren, die einen sicheren Datenaustausch in Unternehmen über eine verschlüsselte Verbindung der einzelnen Rechner untereinander gewährleisten. Der für Linux optimierte ViPNet Coordinator ist Bestandteil des ViPNet OFFICE 2.8.11/1.4 und des Software-Pakets ViPNet TUNNEL 2.8.11/1.4. Beide Produkte ermöglichen den Aufbau von neuen VPNs für den KMU-Bereich in verschiedenen vordefinierten Größen.

Die neue Version des ViPNet Coordinators erlaubt einen schnelleren und leichteren Aufbau eines VPNs auch auf unterschiedlichen Plattformen. Die Einrichtung soll auch für Linux-Laien ohne Probleme möglich sein, da der Kernel des Systems nicht neu kompiliert werden muss, wenn bereits die NETFILTER-Technologie eingesetzt wird. Nach erfolgter Installation stehen vordefinierte Sicherheitseinstellungen zur Auswahl: „Auf diese Weise lassen sich gefährliche Fehlkonfigurationen vermeiden und der Anwender kann sofort mit seinem neuen VPN-System arbeiten.“, erklärt Sergej Torgow von der Firma Infotecs GmbH .

Der ViPNet Coordinator unterstützt alle gängigen Linux-Distributionen wie RedHat, SuSe oder deren Enterprise-Versionen. Die aktuelle Version von ViPNet Office 2.8.11/1.4 mit integriertem ViPNet Coordinator kann 45 Tage lang kostenfrei ausprobiert werden. Die Vollversion des Programms schlägt mit 199 Euro für ein VPN-Netzwerk aus zwei Clients und zwei Servern zu Buche. Die Erweiterung um weitere Client- und Server-Lizenzen ist kostenpflichtig möglich.

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