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Verzögerte ISDN-Freischaltung

31.10.2000 | 10:54 Uhr |

Wer bei der Deutschen Telekom einen ISDN-Anschluss beantragt hat, muss derzeit unter Umständen länger auf die Freischaltung warten. Dabei werden im Schnitt jeden Monat fast 150.000 neue Anträge auf ISDN gestellt.

Liefer-Engpässe bei Chips verzögern die ISDN-Anschlüsse der Deutschen Telekom. Wer erst vor kurzem einen solchen Anschluss beantragt hat, muss daher unter Umständen mit längeren Wartezeiten bei der Freischaltung rechnen.

Monatlich werden derzeit im Schnitt fast 150.000 neue Anträge für ISDN gestellt - überwiegend von Privatkunden - so ein Sprecher der Telekom. Dies sei eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr, als es im Schnitt monatlich rund 120.000 ISDN-Anträge gegeben habe. Bei den meisten handele es sich um Umsteiger von einem analogen Anschluss.

Um Wartezeiten scheinen neue ISDN-Kundinnen und Kunden jedoch nicht herum zu kommen: Alle Chip-Reserven seien aufgebraucht. "Wir warten händeringend auf neue Lieferungen", so der Telekom-Sprecher. Mit seinen Angaben bestätigte er einen Bericht der "Financial Times Deutschland".

Bei den Zulieferern handele es sich um Siemens und vier weitere Firmen. Ohne deren Geräte - sogenannte NTBA-Boxen - könnten ISDN-Neuanschlüsse nicht freigeschaltet werden. (PC-WELT, 31.10.2000, dpa/ lmd)

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