Vertiefte Beziehung: Intel und Vmware

Mittwoch, 08.03.2006 | 06:44 von Michael Schmelzle
Enger zusammenarbeiten und gemeinsam werben: Intel-Vize Pat Gelsinger und Vmware-Chefin Diane Greene wollen ihre geschäftliche Beziehung vertiefen. Zugleich stellte Gelsinger den erweiterten Virtualisierungs-Standard Directed I/O vor.

(IDF, San Francisco) Auf seiner Eröffnungsrede auf dem Intel Development Forum bat Intel-Vize Pat Gelsinger die Chefin des Software-Herstellers Vmware , Diane Greene, auf die Bühne. Zusammen verkündeten die beiden eine strategische Partnerschaft. Bestandteil des Deals ist eine gemeinsame, weltweite Marketingkampagne, die die Vorteile der Virtualisierung in Hardware aufzeigen soll. Zugleich kündigte Gelsinger an, Vmware stärker bei der Entwicklung der gleichnamigen Virtualisierungs-Software zu unterstützen.

Bei dieser Gelegenheit stellte die Nummer Zwei bei Intel eine neue Spezifikation namens Directed I/O vor, die die hauseigene Virtualisierungs-Technik Vanderpool auf Ein- und Ausgabegeräte, insbesondere für die PCI-Express-Schnittstelle, erweitert. Die Intel Virtualization Technology for Directed I/O (Intel VT-d) soll sicherstellen, dass sich beispielsweise auch Netzwerk- und S-ATA-Controller-Karten unkompliziert von jedem beliebigen „virtuellen“ Betriebssystem direkt ansprechen lassen. Die VT-d-Spezifikation will Intel in Kürze für interessierte Entwickler freigeben.

Mittwoch, 08.03.2006 | 06:44 von Michael Schmelzle
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