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Googles Nexus 4 mit verstecktem LTE-Chip

19.11.2012 | 18:12 Uhr |

In Googles Smartphone Nexus 4 versteckt sich ein Chip zur Nutzung von LTE, dieser ist jedoch deaktiviert. Das ergab ein genauerer Blick in das Innenleben des neuen Geräts.

Erst gestern berichteten wir von der Demontage des neuen Google-Smartphones Nexus 4 . Im Innenleben des Geräts haben die Experten von iFixit nun eine weitere Überraschung aufgespürt. So verbirgt sich im Smartphone auch ein Chip zur Nutzung von schnellen LTE-Datennetzen . Dieser ist jedoch standardmäßig deaktiviert.

Somit könnte das Nexus 4 unterwegs deutlich schneller funken. Warum das entsprechende Modul zwar verbaut, aber nicht aktiviert ist, bleibt vorerst unklar. Denn generell fährt das bei LG gefertigte Google-Smartphone sehr gute Kritiken ein und überzeugt mit guter Ausstattung und einer für den Preis sehr hohen Leistung. Zu den Kritikpunkten gehören der schwache Akku sowie das Fehlen eines LTE-Moduls.

Schneller Surfen: LTE – Turbo-Internet für Stadt und Land

Der verbaute LTE-Chip WTR1605L von Qualcomm würde es grundsätzlich erlauben, in sieben Frequenzbereichen des schnellen Datennetzes zu funken. Google hat sich noch nicht dazu geäußert, warum das Modul verbaut, aber nicht aktiviert ist. Auch bleibt es fraglich, ob und wie sich das LTE-Modul im Nexus 4 auch nachträglich einschalten lassen könnte. Da sich das Gerät bereits mit einem Root-Zugriff versehen lässt, dürfte genau diese Frage nun im Zentrum der Hacker-Bemühungen stehen.

Google Nexus 4 - kurzes Hands-on im Video
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