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Verspäteter Ouya-Release und neue Investoren

12.05.2013 | 14:00 Uhr |

Der Ansturm auf die Android-Konsole Ouya hat die Hersteller überfordert. Dadurch wird die begehrte Hardware nicht wie geplant am 4. Juni erscheinen. Daran ändern auch die frischen Investoren-Gelder nichts.

Selbst Ouya-Chefin Julie Uhrman hatte wohl nicht mit einem so großen Erfolg gerechnet, als die Konsole auf Kickstarter vorgestellt wurde. Über acht Millionen Dollar nahm der Hersteller bereits über die Crowfunding-Plattform ein. Viele weitere Kunden bestellten die Konsole nach Ablauf der Kampagne über die Website des Herstellers vor. Als dann auch noch Kooperationen mit großen Vertriebspartnern wie zum Beispiel Amazon geschlossen wurden, war die Ouya bereits eine Erfolgsgeschichte.

Einige Unterstützer der Kickstarter-Kampagne haben ihre Konsole mittlerweile erhalten. Am 4. Juni sollte dann der offizielle Marktstart erfolgen. Dieser Termin lässt sich nun jedoch aufgrund der großen Nachfrage nicht mehr einhalten. Immerhin verkündete Julie Uhrman schon einen neuen Termin für die Veröffentlichung der Hardware: Am 25. Juni sollen genügend Konsolen zur Verfügung stehen, um den Handel mit einer ausreichenden Stückzahl zu beliefern.

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In der Zwischenzeit haben sich die Konsolenhersteller neue Investoren gesichert. Der Deal mit Firmen wie dem Grafikchip-Hersteller Nvidia, Kleiner Perkins Caufield & Byers, Mayfield Fund, Shasta Ventures und Occam Partners beschert dem Unternehmen zusätzliche finanzielle Mittel in Höhe von 15 Millionen US-Dollar. Das frische Kapital soll genutzt werden, um die Spiele- und Hardwareentwicklung schneller voranzutreiben.

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