19494

Verschlüsselungsverfahren wieder unter Druck

23.05.2003 | 12:29 Uhr |

Die Diskussion über den Umgang mit starken Verschlüsselungsverfahren - und damit über Privatsphäre versus Sicherheit - war in den USA schon immer ein Thema, das in regelmäßigen Abständen auftauchte. Durch die Ereignisse um den 11. September wurde es erst recht zum heißen Eisen. Neuerlicher Anlass ist eine Schießerei zwischen der italienischen Polizei und Mitgliedern der Roten Brigade Anfang März.

Die Diskussion über den Umgang mit starken Verschlüsselungsverfahren - und damit über Privatsphäre versus Sicherheit - war in den USA schon immer ein Thema, das in regelmäßigen Abständen auftauchte. Durch die Ereignisse um den 11. September wurde es erst recht zum heißen Eisen. Neuerlicher Anlass ist eine Schießerei zwischen der italienischen Polizei und Mitgliedern der Roten Brigade Anfang März und anschließend sichergestellte Beweismittel, berichtet Philip Willan vom IDG News Service.

Hintergrund: Mindestens zwei, vielleicht sogar noch mehr, PDAs wurden nach dem Schusswechsel sichergestellt - und auf den PDAs kommt Krypografie-Software zum Einsatz, die sich bislang allen Bemühungen der Behörden widersetzt. Auch zu dem Fall hinzugezogenen Computerexperten des U.S. Federal Bureau of Investigation (FBI) tappen noch im Dunkeln.

Die Software, die die Ermittler von den wie auch immer gearteten Infos fernhält: PGP (Pretty Good Privacy). Die Aussichten es doch noch zu schaffen, sind wohl eher bescheiden.

0 Kommentare zu diesem Artikel
19494