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Vernetzung von Geräten birgt Risiken

22.09.2014 | 18:07 Uhr |

Sogar die elektrische Zahnbürste oder der Kühlschrank könnten in Zukunft zum Ziel von Hacker-Angriffen werden.

Die von McAfee und MSI Research durchgeführte Studie Consumer 2025 Futurist kommt zu dem Ergebnis, dass es für Endanwender in Zukunft immer schwieriger werden dürfte, die eigene Privatsphäre zu schützen.

Speziell die immer stärker zunehmende Vernetzung von Geräten sorge dafür, dass die Anonymität in den Hintergrund tritt. Dies nehmen viele Kunden gern in Kauf, wenn sie dafür mehr Komfort in ihren Alltag bringen können. So würde ein großer Teil der Teilnehmer bis zum Jahr 2025 etwa einen vernetzten Kühlschrank anschaffen, der eigenständig Milch ordert, wenn diese zur Neige geht.

Raj Samani von McAfee sieht in der zunehmenden Vernetzung eine dramatische Vergrößerung der Angriffsfläche für Online-Kriminelle. Er geht davon aus, dass sich früher oder später Hacker finden, die jede Art von Gerät attackieren. Selbst eine elektrische Zahnbürste sei nicht sicher.

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Die Branche geht davon aus, dass bis zum Jahr 2020 ungefähr 50 Milliarden vernetzte Geräte weltweit in den Haushalten zu finden sein werden.

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