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Hacker stürzen sich auf SNMP-Schwachstelle

16.06.2008 | 12:10 Uhr |

Kaum wurde eine Sicherheitslücke in SNMPv3 gemeldet, registrieren Sicherheitsfachleute eine deutliche Zunahme der Scans auf die UDP-Ports 161 und 162.

Erst vor kurzer Zeit ist eine Schwachstelle in SNMPv3 entdeckt worden. Die Hacker-Gemeinde hat sich nicht lange bitten lassen und scannt verstärkt die betreffenden UDP-Ports.

Es stellte sich heraus, dass einige Hersteller diese Schwachstelle in ihren Produkten haben. Dazu zählen auch Juniper, Cisco und NetApp. Der Fehler liegt im HMAC-Digest-Authentifizierungs-Mechanismus. Binnen weniger Tage wurde ebenfalls Exploit-Code in freier Wildbahn gesichtet.

Die Sicherheitsexperten von Arbornetworks.com haben nun einen merkbaren Anstieg der Scans auf die Ports UDP 161 und 162 verzeichnet . Derzeit habe man noch keinen erfolgreichen Angriff gesehen. Wer kann, solle die bereitgestellten Updates der Hersteller einspielen oder eingehenden SNMP-Traffic blockieren. (jdo)

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