30.03.2012, 17:49

Denise Bergert

Verluste

RIM will sich künftig nur noch auf Business-Kunden konzentrieren

©RIM

Aufgrund von zunehmenden Verlusten will sich RIM vom Endverbraucher-Markt abwenden und sich in Zukunft nur noch auf die Business-Sparte konzentrieren.
2011 war ein schlechtes Jahr für RIM und 2012 sieht nach dem ersten Quartal für das kanadische Unternehmen nicht viel besser aus. Laut RIM musste der Smartphone-Hersteller in den ersten drei Monaten des Jahres einen Verlust in Höhe von 125 Millionen US-Dollar verbuchen. Im Vorjahreszeitraum freute sich RIM noch über einen Gewinn von 934 Millionen US-Dollar. Der Umsatz sank von 5,2 auf 4,2 Milliarden US-Dollar. Im gesamten Geschäftsjahr verzeichnete das Unternehmen einen Nettogewinn in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahr waren es noch 3,4 Milliarden US-Dollar.

Nachdem RIM in den Vorjahren ständig steigende Verkaufszahlen für seine Smartphones verbuchen konnte, fiel der Absatz im ersten Quartal 2012 um 21 Prozent auf 11,1 Millionen Einheiten. Als größtes Desaster entpuppte sich dabei der Tablet-PC PlayBook, der trotz drastischer Preissenkungen im ersten Quartal 2012 nur 500.000 Einheiten absetzen konnte.
Die Konsequenzen für RIMs schlechte Lage tragen Mitbegründer Jim Balsillie und CTO David Yacht, die sich beide von ihren Posten zurückziehen. Das Unternehmen wird seine Strategie nun neu überdenken müssen. Aufgrund des ausbleibenden Erfolgs auf dem Endverbraucher-Markt werde sich RIM laut CEO Thorsten Heins in Zukunft nur noch auf die Business-Sparte konzentrieren. Das erste BlackBerry-10-Smartphone des Unternehmens soll weiterhin planmäßig Ende 2012 veröffentlicht werden.
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