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Blackberry in den USA beliebter als iPhone

Das Blackberry Curve des Herstellers Research In Motion (RIM) hat im ersten Quartal 2009 in den USA das iPhone von der Spitze der meistverkauften Smartphones verdrängt.

Der neue Sieger ist die Curve-Serie 83xx, dessen Ableger 8300 Curve in Deutschland bereits seit Mitte 2007 verkauft wird. Das iPhone 3G ist nur noch das zweitbeliebteste Handy, auf den Plätzen drei und vier folgen mit dem 9500 Storm und der Pearl-Modellreihe (mit Ausnahme des Blackberry 8220 Flip weitere Blackberrys. Erst auf dem fünften Platz findet sich mit dem T-Mobile G1 ein anderer Hersteller.

Die Verkaufszahlen wurden von dem Markforschungsunternehmen NPD Group erstellt. Es nennt mehrere Gründe für den Erfolg von RIM. Das Curve sei nur halb so teuer wie das iPhone, außerdem habe der US-Netzbetreiber Verizon den Verkauf des Curve mit einer aggressiven Marketing-Kampagne angeheizt. Eine wichtige Rolle spiele auch die von zahlreichen Nutzern heiß erwartete, dritte iPhone-Generation. Viele gehen davon aus, dass Apple sie im Juni vorstellen wird und warten lieber mit dem Kauf eines neuen Handys.

In den USA hat RIM seinen Marktanteil bei Smartphones auf mehr als 50 Prozent ausgebaut. Die Steigerung ist enorm, um 15 Prozent hat der Spezialist für Push-E-Mail innerhalb eines Jahres zugelegt. Gelitten haben darunter vor allem Palm und Apple, die jeweils 10 Prozent abgeben müssen. Herstellerübergreifend gibt es aber einen großen Gewinner: Smartphones. Sie haben jetzt einen Anteil von 23 Prozent am Mobilfunkmarkt. 2008 lag er nur bei 17 Prozent.

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