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Verkaufsstopp für Windows-7-PCs naht

17.02.2014 | 12:29 Uhr |

Microsoft hat nun eine Frist festgelegt, bis zu der noch Windows-7-PCs erhältlich sein werden. Anschließend übernimmt Windows 8 das Zepter allein.

Microsoft lässt Windows XP am 8. April 2014 sterben und wird nach diesem Tag keinerlei Updates mehr ausliefern. Aber auch für das trotz Windows 8 weiterhin beliebte Windows 7 wird 2014 ein Jahr mit einem wichtigen Stichtag. Microsoft hat nun festgelegt, dass PC-Hersteller ihre Rechner nur noch bis zum 31. Oktober 2014 mit vorinstalliertem Windows 7 Home Basic, Windows 7 Home Premium oder Windows 7 Ultimate ausliefern dürfen. Bereits seit 31. Oktober 2013 ist Windows 7 nicht im Handel erhältlich.

Microsoft folgt seit 2010 der Regel, die besagt, dass nach Erscheinen einer neuen Windows-Version die Vorgängerversion noch ein Jahr als Einzelprodukt im Handel verkauft werden darf und noch zwei Jahre in Verbindung mit einem neuen PC. Als Erstes traf es am 22. Oktober 2010 Windows XP, das seitdem nicht mehr vorinstalliert auf neuen Rechnern verkauft werden darf. Am 22. Oktober 2011 folgte dann als erstes neueres Betriebssystem auch Windows Vista.

Unternehmen dürfen auch nach dem Stichtag neue PCs mit vorinstalliertem Windows 7 Professional erwerben. Microsoft hat angekündigt, dass die PC-Hersteller ein Jahr vorher gewarnt werden soll, bevor sie den Verkauf dieser PCs einstellen müssen. Die beiden Hersteller HP und Dell haben bereits angekündigt, mindestens bis Februar 2015 neue PCs mit Windows 7 Professional verkaufen zu wollen. Viele Unternehmen scheuen weiterhin vor allem den direkten Wechsel von Windows XP auf Windows 8 / Windows 8.1 und tendieren eher zu einem Wechsel zu Windows 7. Allein aus diesem Grund gilt als wahrscheinlich, dass Microsoft sich mit der Verkündung eines Verkaufsstopps von Windows 7 Professional für Neu-PCs noch viel Zeit lassen wird.

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