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Verkaufsrekord bei Notebooks

17.12.2001 | 14:23 Uhr |

Notebooks liegen voll im Trend. Die weltweiten Verkaufszahlen für mobile Rechner werden 2002 gegenüber dem Vorjahr um rund 14 Prozent steigen. Rund 27 Millionen Notebooks gingen über den Ladentisch. Damit trotzt der Notebook-Verkauf dem insgesamt rückläufigen PC-Absatz.

Notebooks liegen voll im Trend. Die weltweiten Verkaufszahlen für mobile Rechner werden 2002 gegenüber dem Vorjahr um rund 14 Prozent steigen. Rund 27 Millionen Notebooks gingen über den Ladentisch, wie der taiwanesische IT-Nachrichten-Dienst Digitimes berichtet. Damit trotzt der Notebook-Verkauf dem insgesamt rückläufigen PC-Absatz.

Verkaufszahlen für Notebooks

Während die Absatzzahlen von Desktop-Rechnern zum ersten Mal seit mehr als zehn Jahren rückläufig sind, boomt der Verkauf von Notebooks. Einer der Hauptgründe hierfür dürfte Digitimes zufolge in den sinkenden Komponenten-Preisen zu suchen sein. Besonders die TFT-Displays sind preiswert wie nie zuvor. Für die Preisgestaltung eines Notebooks ist der Preis des Flachbildschirms wiederum wesentlich - er macht rund ein Drittel des Gesamtpreises eines tragbaren PCs aus.

Außerdem verringerte sich in diesem Jahr die Preisdifferenz zwischen den preiswerteren Desktop-Rechnern und den teueren Notebooks.

Angesichts des allgemeinen Kostendrucks und dem Zwang zu Sparmaßnahmen ist der Einsatz von preiswerteren Desktop-CPUs in Notebooks weiterhin sehr beliebt. Mit einem Ende dieses Trends ist nicht zu rechnen. Derzeit ist jeder zehnte Prozessor, der in einem Notebook verbaut wird, kein spezieller Notebook-Chip. Für den Preisvorteil nehmen viele Notebook-Besitzer Nachteile wie einen höheren Stromverbrauch und damit eine deutlich kürzere Leistungsfähigkeit des Akkubetriebs und höhere Temperaturen in Kauf.

Die wichtigsten Notebook-Hersteller (Foto: Digitimes)

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