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Verkauf von PCs mit Vista Home Premium läuft gut an

09.02.2007 | 11:43 Uhr |

Konsumenten haben in den ersten Tagen des Abverkaufs von Vista-PCs bevorzugt zu PCs mit vorinstallierter Home Premium-Version von Windows Vista gegriffen. Dies geht aus einem gerade von Current Analysis veröffentlichten Bericht hervor.

Für den Abverkauf von PCs mit Vista an Bord liegt erstes Zahlenmaterial vor. Laut den Erhebungen der Marktforscher von Current Analysis standen in der ersten Verkaufs-Woche (endete am 3. Februar) vor allem PCs mit Vista Home Premium hoch in der Gunst der Kunden. PCs mit der Premium-Fassung als vorinstalliertem OS machten 70 Prozent der PC-Verkäufe aus, 22 Prozent der verkauften PCs waren mit Vista Home Basic bestückt (Zahlen gelten für US-Markt).

Eher mau dagegen ging es beim Abverkauf von PCs mit der teuersten Version von Vista, der Vista Ultimate Edition, zu. Sie machten gerade einmal 1,2 Prozent der PC-Verkäufe aus. Angaben von Samir Bhavnani, Research Director bei Current Analysis, zufolge wird sich dieses Verhältnis aber noch ändern.

Positiv für den Markt: Die Veröffentlichung von Vista hat die PC-Verkäufe in die Höhe schnellen lassen und dem Markt die beste Verkaufs-Woche in den letzten vier Jahren beschert, so Bhavnani. PC-Verkäufe stiegen in der besagten Woche um 173 Prozent gegenüber der Vorwoche. Und sie lagen 67 Prozent über der Woche des Vorjahres.

Die Entwicklung ist auch deshalb recht überraschend, da Vista in der ersten Woche von den Retailern in den USA nicht das selbe Maß an Aufmerksamkeit beziehungsweise Werbung abbekommen hat, wie andere Consumer Produkte. "Die meisten Retailer haben sich darauf konzentriert, HDTVs zu verkaufen - aufgrund des Super Bowls“, erklärt Bhavnani. Es ist bereits absehbar, dass sich dies in der zweiten Woche ändert und die Händler Vista stärker bewerben. Dementsprechend wird Vista auch in der zweiten Abverkaufs-Woche mit neuen PCs recht stark sein, prognostiziert der Research Director von Current Analysis.

Was die Entwicklung auf lange Sicht hin angeht, können noch keine Aussagen getroffen werden. Bhavnani dazu: "Wir werden die Antwort darauf erst wissen, wenn wir einen Blick auf die erste Hälfte des Jahres im Vergleich zur ersten Hälfe des Vorjahres werfen können."

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