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Verkauf von Bluetooth-Chips boomt

04.04.2006 | 16:14 Uhr |

Immer mehr mobile Endgeräte werden mit integrierter Bluetooth-Konnektivität ausgestattet. Damit wächst auch der Markt für Bluetooth-Chips: Derzeit verlassen wöchentlich rund 5 Mio. Einheiten die Werke der Hersteller, meldet die Bluetooth Special Interest Group. Im September des vergangenen Jahres waren es nur 3 Mio. Stück pro Woche gewesen. Die Nahfunktechnologie findet dabei Verwendung in Handys, Freisprechanlagen, Laptops, PDAs oder auch Tastaturen und Mäusen.



Mike Foley, Executive Director der Bluetooth-SIG leitet daraus eine optimistische Erwartung an die Zusammenarbeit der SIG mit Entwicklern des Ultrabreitband-Funks UWB ab: "Bei jedem Wimpernschlag entstehen zehn Bluetooth-Chipsätze und die Kombinaion von Bluetooth und UWB dürfte beiden Verfahren eine noch stärkere Position im Markt der Funktechniken bescheren", so Foley.

Auch auf Herstellerseite sieht man die Bluetooth-Technologie weiter auf dem Vormarsch: So wird Microsoft die Unterstützung in seinen Windows-Betriebssystemen vorantreiben und Samsung will jedes seiner neuen Geräte ab der Midrange-Klasse mit der Funktechnologie ausrüsten. Auch Nokia, Ericsson, IBM, Intel, Motorola und Toshiba sind wie rund 3400 andere Industrieunternehmen Mitglieder der Bluetooth Special Interest Group. Den Erfolg von Bluetooth können jetzt nur noch die Konkurrenztechnologien schmälern und derer gibt es einige: Neben Zigbee , "Human Area Networks" oder UMA sind auch RFID- und NFC-Technologien indirekte Konkurrenten.

Mehr Informationen:
» Die 30 beliebtesten Bluetooth-Handys in der AreaMobile-Datenbank

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