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Verkauf der IBM-PC-Sparte ein Sicherheits-Risiko?

24.01.2005 | 10:16 Uhr |

IBM verkauft seine PC-Sparte an das chinesische Unternehmen Lenovo. Doch der Deal könnte noch scheitern. US-Behörden sehen darin nämlich ein Risiko für die Sicherheit der Vereinigten Staaten.

Scheitert der Verkauf der PC-Sparte von IBM an das chinesische Unternehmen Lenovo doch noch? Medienberichten zufolge droht ein Veto der US-Behörden.

Grund: Die nationale Sicherheit der USA sei gefährdet. Das berichtet die Financial Times Deutschland unter Berufung auf einen Bericht der Agentur Bloomberg. Demnach fürchten Experten in den USA Industriespionage durch Lenovo.

Konkret hätten Mitglieder der CFIUS diese Bedenken geäußert. Die CFIUS ist ein Komitee, bestehend aus elf US-Behörden, darunter das Verteidigungsministerium und dem Ministerium für Heimatschutz. Es prüft Übernahmen von US-Unternehmen durch ausländische Investoren unter dem Gesichtspunkt, ob die Transaktion die Sicherheit der Vereinigten Staaten gefährdet.

Lenovo übernimmt PC-Sparte von IBM (PC-WELT Online, 08.12.2004)

IBM-Übernahme: Nach dem großen Deal (PC-WELT Online, 10.12.2004)

IBM: PC-Sparte seit Jahren im Minus (PC-WELT Online, 10.01.2005)

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