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Verkäufe von Blu-ray-Playern nehmen zu

In der zweiten Januarwoche 2008 wurden laut der GfK doppelt so viele Blu-ray-Player wie HD-DVD-Abspielgeräte in Deutschland verkauft.

Den Daten der Gesellschaft für Konsumforschung ( GfK ) zufolge, gingen in der zweiten Januarwoche 2008 doppelt so viele Blu-ray-Player wie HD-DVD-Geräte über die Ladentheken. Dabei wurden Verkäufe der PlayStation 3 von Sony, die ebenfalls über ein integriertes Blu-ray-Laufwerk verfügt, noch nicht mitgerechnet. Genaue Zahlen wurden allerdings nicht veröffentlicht. Trotzdem sind die Ergebnisse kein Grund für die Blu-ray Group Deutschland, sich auf den Lorbeeren auszuruhen: „Wir versuchen, gezielt zusätzliche Verkaufsimpulse zu erzeugen, um die Nachfrage nach Blu-ray noch weiter zu steigern“, erläutert Thilo Röhrig, Vorsitzender der Blu-ray Group Deutschland.

Der Formatkrieg zwischen HD-DVDs und Blu-ray-Discs ist in den letzten Wochen in eine entscheidende Phase gegangen. Nachdem mehrere Filmstudios auf die Blu-ray-Schiene umsattelten, geriet die HD-DVD-Konkurrenz arg ins Schleudern. Toshiba versucht derzeit zu retten, was zu retten ist, indem die Preise für HD-DVD-Player deutlich gesenkt wurden. Dem stehen aber drastische Aktionen im Einzelhandel gegenüber: So nimmt derzeit die Elektronikkette Saturn beim Kauf eines Sony-Blu-ray-Players HD-DVD-Geräte für 150 Euro in Zahlung. In Großbritannien geht die Handelskette Woolworth noch einen Schritt weiter: Sie will Medienberichten zufolge ab März ausschließlich Blu-ray-Discs in ihren Filialen anbieten.

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