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Verivox prime: Neuer Tarifwechsel-Service startet

13.10.2016 | 10:04 Uhr |

Verivox prime verspricht Haushalten eine Ersparnis von 250 Euro im Jahr. Andernfalls erhält man die 30-Euro-Jahresgebühr zurück.

Das Vergleichsportal Verivox bietet ab sofort mit Verivox prime einen neuen Service an, der Konsumenten dabei helfen soll, alle Sparpotentiale bei ihren Verträgen für Strom, Gas, Kfz-Versicherung oder DSL auszuschöpfen. Der Einführungspreis für Verivox prime liegt bei 29,90 Euro pro Jahr.

Verivox prime garantiert, dass ein Haushalt bei Nutzung des Dienstes bis zu 250 Euro im ersten Jahr sparen kann. Wenn nicht, dann zahlt man für die Nutzung von Verivox prime nichts. In den Folgejahren der Mitgliedschaften wird eine Ersparnis von um die 100 Euro in Aussicht gestellt.

So funktioniert Verivox prime

Nach der kostenlosen Anmeldung müssen zunächst per Hotline oder Mail alle Vertragsdaten an Verivox prime gemeldet werden. Ein persönlicher Ansprechpartner empfiehlt dann die besten Tarife. Der Prime-Kunde wählt anschließend die gewünschten Tarife aus. Alle Tarif-Wechselprozesse erledigt dann Verivox prime.

Als Zugabe gibt es nach dem ersten Vertragswechsel eine übertragbare Bahncard 25 für ein Jahr im Wert von 62 Euro kostenlos. Bereits nach dem zweiten Tarifwechsel (bei Strom, KFZ, DSL oder Gas) spare man mindestens 250 Euro, so das Versprechen. Wenn nicht, dann fällt auch keine Jahresgebühr für Verivox prime in Höhe von 29,90 Euro (Einführungspreis) an.

Verivox prime macht Stromanbietern gehörig Druck

Trotz der Öffnung des Strommarktes vor 18 Jahren werden in vielen Haushalten nicht immer auch die günstigsten Stromtarife gewählt. Viele scheuen die Mühe oder bleiben nach einem Wechsel zu einem attraktiveren Angebot bei dem neuen Stromanbieter und kontrollieren nicht regelmäßig, ob es für sie nicht mittlerweile auch einen anderen, günstigeren Tarif gibt.

Auf diese "Bequemheit" der Konsumenten setzen auch die Stromanbieter. Der neue Dienst Verivox prime macht den Stromanbietern durch die jährliche Überprüfung des Tarifes ein Strich durch die Rechnung.

Es gibt auch Kritik an Verivox prime

Es gibt aber auch Kritik an Verivox prime. Gegenüber der Süddeutschen Zeitung verweist Udo Sieverding von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen darauf, dass Verivox prime zwar den Kunden eine Ersparnis verspreche, dafür aber nicht immer den Tarif mit dem besten Preis anbieten müsse.

Hintergrund: Als Vergleichsportal verdient Verivox sein Geld, in dem es eine Provision bei Abschluss eines Vertrages erhält. Da liegt natürlich der Verdacht nahe, dass Verivox prime auch die Tarife empfiehlt, bei denen der Haushalt zwar eine Ersparnis im Vergleich zu bisher hat, allerdings Verivox auch die höchste Provision kassiert. Sprich: Es muss nicht zwingend immer der für einen Haushalt beste Tarif empfohlen werden.

Kritik gibt es auch an der AGB zu Verivox prime. "Die Verivox stellt ihr Angebot nur nach eigenem Belieben zur Verfügung und behält sich die Einstellung oder Einschränkung ohne Begründung vor", heißt es dort unter "Haftungsbeschränkung". Und bei der Nutzung von Verivox prime muss man natürlich alle seine Informationen zu abgeschlossenen Verträgen preisgeben. 

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