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Verisign: Organisierte Internet-Kriminalität nimmt zu

17.11.2004 | 09:29 Uhr |

Die organisierte Kriminalität im Internet nimmt zu. Es dabei in erster Linie um finanzielle Vorteile.

Die organisierte Kriminalität im Internet hat einem Bericht von Verisign zufolge in den vergangenen zwölf Monaten deutlich zugenommen. Das Hauptmotiv für entsprechende Angreifer sei es nicht mehr, an Bekanntheit zu gewinnen, sondern eindeutig finanzielle Vorteile zu ziehen, teilte Verisign mit.

Der Telekom- und Internet-Dienstleistungsanbieter veröffentlichte zum vierten Mal seinen Bericht über die Trends zu Nutzung und Wachstum des Internets sowie Bedrohungen und Schwachstellen, wie unsere Schwesterpubikation Tecchannel berichtet. Vor allem seien die Hacker und Betrüger "kreativer, effizienter, hartnäckiger und intelligenter“ geworden, hieß es.

Entsprechende Angriffe haben danach im dritten Quartal 2004 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 150 Prozent noch einmal deutlich zugenommen. Auch wenn im Verlauf dieses Jahres die Anzahl der sicherheitsrelevanten Vorfälle leicht rückläufig war, würden die Attacken inzwischen komplexer und wirkten sich potenziell stärker aus. Der Report spricht von einer "neuen Generation fortgeschrittener Hacker“, die Sicherheitslücken als Teil von umfassendem Daten- und Identitätsdiebstahl ausnutzten. Konkrete Fallzahlen nannte Verisign allerdings nicht.

Die USA liegen dem Report zufolge auf Rang eins der Länder mit dem größten Volumen an betrügerischen Transaktionen, gefolgt von Vietnam und Indonesien. Der "Internet Security Intelligence Briefing“ genannte Report basiert dem Unternehmen zufolge ausschließlich auf Daten und Resultaten von Verisign. Die Daten werden den Angaben zufolge von Diensten erfasst, die täglich über 250 Millionen Sicherheitsvorfälle überwachen und beheben.

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