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Vergabe öffentlicher Aufträge künftig per Internet

12.12.2000 | 11:47 Uhr |

Aufträge der öffentlichen Hand können in Zukunft per Internet vergeben werden. Eine für die "E-Vergabe" notwendige Änderung der Vergabeverordnung wird das Bundeskabinett nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" an diesem Mittwoch beschließen. Die Neuregelung soll bereits vom 1. Januar 2001 an gelten.

Aufträge der öffentlichen Hand können in Zukunft per Internet vergeben werden. Eine für die "E-Vergabe" notwendige Änderung der Vergabeverordnung wird das Bundeskabinett nach einem Bericht der "Financial Times Deutschland" an diesem Mittwoch beschließen. Die Neuregelung soll bereits vom 1. Januar 2001 an gelten.

Die öffentliche Hand vergibt laut Zeitung jährlich mehr als 30 000 Aufträge im Wert von rund 500 Milliarden Mark. Behörden auf Bundes-, Landes- oder Gemeindeebene und die Unternehmen versprechen sich von der elektronischen Auftragsvergabe ein schnelleres Vergabeverfahren, Kostensenkungen und mehr Transparenz. "Wir hoffen durch die E-Vergabe auf Einsparungen bei den Verwaltungskosten von fünf Milliarden Mark", sagt Franz-Reinhard Habbel, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes. (PC-WELT, 12.12.2000, dpa/ pk)

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