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Verfügt Sonys PS4 über eine Gebrauchtspiel-Sperre?

04.01.2013 | 05:00 Uhr |

Sony will den Verkauf gebrauchter Spiele auf seiner nächsten PlayStation voraussichtlich durch neue Techniken unterbinden.

Der Handel mit gebrauchten Spielen ist Herstellern oft ein Dorn im Auge, schließlich verdienen sie an diesen Geschäften nicht mit. Sony verpasst seiner PlayStation 4 daher offenbar eine neue Technik, die Second-Hand-Spiele ausschließen kann. Darauf deutet zumindest ein neues Patent hin, das eingelegte Spiele-Disks erkennt und überprüfen kann, ob diese bereits im Laufwerk einer anderen Konsole zum Einsatz gekommen sind.

Selbst bei deaktivierter Internetverbindung soll es damit möglich sein, die Nutzung gebrauchter Spiele zu unterbinden. Die einzigartige Markierung des Datenträgers erfolgt voraussichtlich über RFID-Bausteine , die von der Konsole ausgelesen werden können.

Als Grund für dieses harte Vorgehen und die damit verbundene Kriminalisierung von Second-Hand-Käufern führt Sony im Patent an, dass Entwickler am Verkauf gebrauchter Spiele nicht partizipieren könnten.

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Gerüchte über einen Ausschluss von Gebrauchtspielen auf der PlayStation 4 tauchten erstmals im März 2012 auf. Firmenchef Jack Tretton wies diese Vermutungen jedoch zurück und bezeichnete sie als kundenfeindlich. Das neue Patent lässt die Diskussion über den Ausschluss von Gebrauchtspielen nun jedoch wieder aufleben.

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