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Verbraucherzentrale fordert mehr Transparenz bei Xbox One

16.06.2013 | 13:05 Uhr |

Auf der E3 in Los Angeles hat Microsoft Details zur neuen Heimkonsole Xbox One verraten. Ein paar Ungereimtheiten gibt es aber dennoch. Jetzt fordert die Verbraucherzentrale den Windows-Konzern zu mehr Transparenz auf.

Von den Spielern hat Microsoft für seine Xbox One schon sehr viel Schelte einstecken müssen. Viele fühlen sich durch die DRM-Maßnahmen des Konsolenherstellers stark in ihren Rechten eingeschränkt. Jetzt schaltet sich auch der Verbraucherzentrale Bundesverband ein und kritisiert die Informationspolitik von Microsoft. Die Verbraucherzentrale spricht gegenüber den Konsumenten sogar eine ausdrückliche Warnung aus. Der Bundesverband beklagt die eingeschränkten Nutzungsrechte der Kunden und äußerte sich ebenso kritisch bezüglich der Möglichkeit zur Datenspionage.

Die Verbraucherzentrale gab in diesem Zusammenhang zu Bedenken, dass auch Dritte von der Kinect-Kamera erfasst würden, deren Daten dann auch bei Microsoft gespeichert werden könnten. Personen, die durch den Raum laufen, während die Kamera aktiv ist, würden von der Kinect-Kamera erkannt wie der Spieler selbst. Dabei stelle sich die Frage, wie Microsoft diese Personen ausreichend darüber informiere, dass ihre Daten von Microsoft erhoben werden.

Microsoft Xbox One - Details zum Online-Zwang & Kopierschutz

Weitere Fragen seien ebenso ungeklärt. Etwa stellte sich die Verbraucherzentrale die Frage, wie lange die Daten überhaupt gespeichert werden? Oder ob der Nutzer Kontrolle darüber habe, welche Daten registriert werden. Durch die Xbox One drohe ein massiver Eingriff in die Privatsphäre der Microsoft-Kunden. Hier forderte die Verbraucherzentrale den Konsolenhersteller zu mehr Transparenz auf.

Video: Microsoft stellt XBox One vor
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