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Verbot: Ungeladene Geräte dürfen bei USA-Flügen nicht an Bord

07.07.2014 | 09:55 Uhr |

Neuen Sicherheitsrichtlinien zufolge dürfen Flugpassagiere keine ungeladenen Geräte mehr an Bord von Maschinen nehmen. Die Regel gilt für Flüge in die USA.

Die US-Sicherheitsbehörde Transportation Security Administration (TSA) hat eine neue Sicherheitsregel für Flüge in die USA bekannt gegeben. Passagieren mit elektronischen Geräten werden bei der Sicherheitsüberprüfung aufgefordert, die Geräte einzuschalten. Sollte sich in dem Gerät ein ungeladener Akku befinden, dann darf das Gerät nicht die Sicherheitskontrolle passieren und an Bord des Flugzeugs gelangen. Den Trägern eines solchen Geräts droht zusätzlich eine intensivere Untersuchung.

Laut der TSA gilt die neue Sicherheitsregel für Flughäfen in Europa, im Mittleren Osten und Afrika, von denen Flüge direkt in die USA gehen. Die betroffenen Flughäfen müssen sich an die Regel halten, sonst könnte die TSA die Landung der Maschinen in den USA verweigern. Der Meldung der TSA zufolge sollen "einige" Flughäfen von den neuen Sicherheitsregeln betroffen sein. Nicht mitgeteilt wird, welche Flughäfen genau betroffen sind.

Begründet wird die neue Regel damit, dass sich im Akku ein Sprengstoff befinden könnte. Sicherheitsexperten zufolge gäbe es Hinweise darauf, dass Terrorgruppen derzeit versuchen improvisierte Bomben zu bauen, die schwerer zu entdecken sind und in Smartphones, Tablets oder Laptops unerkannt vorbei an den Sicherheitskontrollen an den Flughäfen an Bord von Flugzeugen geschmuggelt werden könnten.

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