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Brasilien verbietet Counterstrike und Everquest

21.01.2008 | 14:05 Uhr |

Die Regierung in Brasilien hat per Gesetz die beiden Online-Spiele Counterstrike und Everquest verboten.

In Brasilien ist seit dem Wochenende der Verkauf der beiden Spiele Counterstrike und Everquest per Gesetz verboten. In der Begründung heißt es, dass sowohl der Online-Taktikshooter als auch das Online-Rollenspiel die Spieler dazu animieren würden, Gewalt auszuüben. Zusätzlich werden die beiden Spiele, die bereits vor Jahren erschienen sind, als schädlich für die Gesundheit der Spieler bewertet.

Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur AFP gilt das Verbot beider Spiele für ganz Brasilien. Das Verbot hatte ein Bundesgericht bereits im Oktober 2007 angeordnet, diese wurde aber erst jetzt umgesetzt. Everquest war in Brasilien nie offiziell erschienen. Dem Online-Rollenspiel wird vorgeworfen, dass Spieler sowohl gute, aber auch böse Aufgaben übernehmen können. Bei Counterstrike lautet der Vorwurf, dass das Spiel dafür geeignet sei, Kampftechiken zu trainieren.

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