06.01.2012, 17:44

Denise Bergert

Verbot

Apple will Verkauf von Steve-Jobs-Actionfigur stoppen

©inicons.com

Der US-Konzern will das chinesische Unternehmen In Icons am Verkauf seiner Steve-Jobs-Figur aus Plastik hindern und droht mit einer Klage.
Erst Anfang der Woche sorgte der chinesische Hersteller In Icons mit seiner Plastik-Nachbildung des Apple-Gründers Steve Jobs für Aufsehen. Die Kunststoff-Figur ist detailliert gearbeitet und seit wenigen Tagen im In-Icons-Online-Shop zum Preis von 110 US-Dollar (umgerechnet rund 85 Euro) erhältlich.

Dass ein Puppen-Hersteller Kapital aus dem verstorbenen Steve Jobs schlägt, will Apple jedoch verhindern. Wie heute bekannt wurde, hat der Konzern In Icons eine Unterlassungserklärung geschickt und droht bei Nichteinhaltung mit einer Klage. Die Begründung: Apple halte nicht nur die Rechte an den Erfindungen des Visionärs, sondern auch an seinem äußeren Erscheinungsbild. Steve Jobs mit einer Puppe zu kopieren sei den Apple-Anwälten zufolge also eine strafbare Handlung.
In Icons ist nicht der erste Hersteller, der Apples Puppen-Allergie zu spüren bekommt. Bereits im November 2010 hatte M.I.C. Gadgets eine ähnliche Unterlassungserklärung für eine Steve-Jobs-Actionfigur unterzeichnen müssen. Der chinesische Hersteller zeigt sich davon jedoch unbeeindruckt. Laut In-Icons-Chef Tandy Cheung wolle man mit der Produktion weitermachen.
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