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Google erweitert Blacklist um bekannte Filesharing-Websites

24.11.2011 | 18:00 Uhr |

Der Suchmaschinenbetreiber hat eine Vielzahl an Torrent-Seiten aus seiner Autovervollständigen-Funktion verbannt.

Die Blacklist von Google  wurde unangekündigt um mehrere Filesharing-Angebote erweitert. Diese werden bei der teilweisen Eingabe nicht mehr automatisch vervollständigt. Wenn sie jedoch komplett eingetippt werden, zeigt Google die betreffenden Download-Portale auch weiterhin im Index an. Nahezu jede große Torrent- und Tausch-Seite wird künftig ausgeschlossen: ThePirateBay, RapidShare, IsoHunt, TorrentReactor, BTJunkie, 4Shared und viele ähnliche Angebote sind betroffen.

Ursprünglich galt der Ausschluss nur für einige wenige Seiten, die sich mit illegalen Downloads beschäftigen. Der eigentliche Inhalt der betreffenden Angebote wird jedoch auch in Zukunft nicht zensiert. Trotzdem lassen sich beispielsweise bei den Anfragen der bereits im Januar auf die Blacklist gewanderten Hotfile-Downloads signifikant niedrigere Klickzahlen feststellen.

Filesharing - So funktionieren Torrents

Mit der freiwilligen Einschränkung seiner Suchergebnisse will sich Google auch in Zukunft mit den Rechteinhabern versöhnen. Die Betreiber der betreffenden, teils illegalen Download-Angebote unterstellen dem Suchmaschinenriesen indes eine generelle Zensur der Internetsuche und sehen in diesem Schritt nur den Versuch, Googles Musikdienst Google Music  besser zu positionieren. Google hat jedoch bereits angekündigt, seine Politik auch in Zukunft weiter fortsetzen zu wollen.

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