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Verband Voipsa: Internet-Telefonie muss sicherer werden

08.02.2005 | 15:55 Uhr |

Ein neu gegründeter Branchenverband will Maßnahmen erarbeiten, um Internet-Telefonie sicherer zu machen.

Führende Telco- und Sicherheitsfirmen, darunter 3Com und Symantec, haben sich zur Voice-over-IP Security Alliance (Voipsa) zusammengetan.

Wie der Name schon sagt, wollen sie dafür Sorge tragen, dass Anwender möglichst sicher Sprachdienste über das Internet und andere IP-Netze betreiben können. Dazu wollen sie unter anderem über Diskussionslisten, Whitepapers und Forschungsprojekte auf mögliche Sicherheitsrisiken hinweisen und Nutzern Tipps und Beispiele für einen sicheren Einsatz an die Hand geben. Einzelne Forscher, Universitäten und VoIP-Experten sind eingeladen, sich zu beteiligen.

Als potenzielle Gefahren für VoIP sieht der Verband zum Beispiel Telefon-Spam und Denial-of-Service-Angriffe. Er will außerdem Firmen und Anwender sensibilisieren: VoIP stelle unter anderem höhere Ansprüche an das Bandbreitenmanagement sowie den Schutz der übers Netz geschickten Daten.

Außerdem seien mit VoIP Netzausfälle folgenschwerer, weil Firmen dabei sowohl Sprach- als auch Datendienste einbüßen. "Stellen Sie sich vor, sie können keinen Notruf mehr anrufen - oder stellen Sie sich ein Notruf-Callcenter mit VoIP-Technik vor, das durch Spam lahmgelegt wird", gibt der Verband als Beispiel.

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