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Verband: Rasantes Wachstum bei Digitalbildern

12.10.2004 | 12:49 Uhr |

Das Erstellen von Abzügen digitaler Bilder entwickelt sich für die Großlabore zu einem immer wichtigeren Geschäft. Vor allem, weil die Umsätze mit analogen Bildern immer mehr zurück gehen.

Der Bundesverband der Photogroßlaboratorien untersucht zweimal jährlich den Markt für das so genannte Fotofinishing, also das Erstellen von Abzügen von analogen Filmen oder Digitalfotos. Die aktuelle Untersuchung brachte vor allem zwei Ergebnisse: Zum einen legt der Markt für Digitalbilder weiter deutlich zu, zum anderen konzentriert sich das Geschäft auf immer weniger Großlabore.

So waren im ersten Halbjahr 2003 noch 42 Großlabore in Deutschland tätig, bis zum 30. Juni 2004 sank die Zahl dann auf 34. Inzwischen seien laut Bundesverband nur noch 24 Großlabore übrig geblieben.

Wie wichtig das Geschäft mit digitalen Bildern wird, zeigt der Rückgang, den der Verband im analogen Sektor festgestellt hat: So ging das Volumen bei analogen Bildern im ersten Halbjahr 2004 um 10 - 12 Prozent zurück. Gleichzeitig stieg das Volumen bei digitalen Bildern um zirka 150 - 160 Prozent. Laut Verband konnte dieser Zuwachs mindestens 60 Prozent des Rückgangs bei den analogen Bildern kompensieren.

Auf Grund der vorliegenden Zahlen prognostiziert der Verband für den digitalen Sektor im Jahr 2005 erneut eine Verdoppelung der Zahlen. "Damit wird dann der Durchbruch zu einem Volumenmarkt geschafft sein", so der Verband.

Auf weitere Preissenkungen sollten sich die Kunden allerdings nicht freuen dürfen, denn hinsichtlich der Margen meint der Vorsitzende des Bundesverbandes der Photogroßlaboratorien, Hubert Rothärmel, dass "alle ihre Lektion aus den Zusammenbrüchen des letzten halben Jahres gelernt haben."

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